TC GELSENKIRCHEN HOLT 3 WICHTIGE PUNKTE GEGEN ABSTIEG

Frauen Volleyball Oberliga 

 

WAZ 29.11.2021 von Andree Hagel

 

Nach seiner 1:3-Niederlage bei der WVV-Auswahl feiert der TC Gelsenkirchen seinen zweiten Saisonsieg. 3:0-Erfolg über den VfL Telstar Bochum.

Der zweite Saisonsieg ist unter Dach und Fach: Einen Tag nach ihrer 1:3 (23:25, 25:18, 25:18, 25:15)-Niederlage gegen die Mädchen-Auswahl des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV) haben sich die Oberliga-Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen vor heimischer Kulisse mit 3:0 (25:22, 25:20, 25:19) gegen den VfL Telstar Bochum durchgesetzt. „Die Highlights haben gefehlt“, sagte Gerd Hemforth, der Trainer der Grillonen. „Aber wir haben ein konstant gutes Spiel gemacht und drei weitere Punkte gegen den Abstieg geholt.“

 

Die Partie gegen die WVV-Auswahl, "die in Deutschland tonangebend ist", wie Gerd Hemforth sagt, endete für die Gelsenkirchnerinnen zwar mit einer Niederlage, hatte aber weitaus mehr Qualität als das Spiel tags darauf gegen den VfL Telstar Bochum.

 

 

Jana Ress fehlt dem TC Gelsenkirchen gegen die WVV-Auswahl

 

Nichtsdestotrotz kamen die Grillonen gegen die Auswahl gut ins Spiel und schafften es auch, den ersten Satz für sich zu entscheiden. Was dann jedoch passierte, war für Gerd Hemforth überhaupt keine Überraschung: Konzentration und Präzision gingen immer mehr flöten. „Von Satz zu Satz schwanden wegen der körperlichen Probleme die Kräfte“, sagte der Coach. „In der ersten Woche drei, in der zweiten fünf bis sechs und in der dritten sechs bis acht Spielerinnen beim Training. Das ist als Vorbereitung nicht das, was man sich vorstellt.“

 

Allerdings machte Gerd Hemforth auch kein Geheimnis daraus, dass ihn das Auswahl-Team, das am selben Tag zuvor die Reserve des TV Gladbeck mit 3:0 geschlagen hatte, überzeugte: vor allem über die Au­ßenangreiferinnen. „Große Mädels: Die sind gut gesprungen und haben einen schnellen Arm“, berichtete der Grillonen-Trainer, der sich darüber freute, dass Zuspielerin Lena Moskopp nach ihrer langen Verletzungspause wieder in Schwung kommt. „Sie hat das gut gemacht“, sagte Gerd Hemforth, dem Jana Ress gegen die WVV-Auswahl gefehlt hatte, die dann aber gegen Telstar dabei war. „Ich muss Lena noch ein bisschen schonen“, erzählte Gerd Hemforth, der seiner Mannschaft nach diesem 1:3 gesagt hatte, dass das Training gewesen und dass es gegen Bochum das Spiel sei.

 

 

Noch zwei Spiele 2021: SG Borbeck/Bottrop und RC Borken-Hoxfeld III

 

Und wie bei der ersten Saison-Heimpartie, dem 3:1 über die Hildener AT, gab es auch diesmal in der Sporthalle des Leibniz-Gymnasiums einen Sieg. „Das war nicht auf dem Niveau des Spiels gegen die WVV-Auswahl, grundsätzlich nicht“, sagte Gerd Hemforth. Ein ganz großer Unterschied war, dass die Gegenwehr des VfL Telstar deutlich geringer war. So setzten sich die Grillonen gegen ihren Reviernachbarn, für den es bereits die vierte Niederlage in Serie war, ohne Satzverlust durch.

 

Sollte es nicht schon bald zu einer Corona-Pause kommen, stehen für den TC Gelsenkirchen in diesem Jahr noch zwei Partien auf dem Programm: am 12. Dezember (Sonntag, 13 Uhr) gegen den Tabellendrittletzten SG Borbeck/Bottrop und am 19. Dezember (Sonntag, 15 Uhr) beim Tabellenvierten RC Borken-Hoxfeld III. „Wenn wir von diesen beiden Spielen mindestens eins gewinnen, sind wir auf einem guten Weg“, sagt Grillonen-Trainer Gerd Hemforth. Auf dem Weg zum Oberliga-Klassenerhalt. Zumal, daran sei noch einmal erinnert, nur eine Mannschaft absteigen wird.

 

So haben sie gespielt:

WVV-Auswahl – TC Gelsenkirchen 3:1

Sätze: 23:25, 25:18, 25:18, 25:15.

TC Gelsenkirchen: Wilim, Rietz, Burczyk, Müller, Schneyer, Salumu, Sokhan Sanj, L. Ress, Moskopp.

 

TC Gelsenkirchen – VfL Telstar Bochum 3:0

Sätze: 25:22, 25:20, 25:19.

TC Gelsenkirchen: Wilim, Rietz, Burczyk, Müller, Schneyer, Salumu, Sokhan Sanj, L. Ress, Moskopp, J. Ress.

TC GELSENKIRCHEN NIMMT 0:3 WERTUNG NICHT SO EINFACH HIN

Frauen Volleyball Oberliga 

 

WAZ 26.11.2021 von Andree Hagel

 

Staffelleiterin hat das ausgefallene Spiel bei Bayer Dormagen zum Unverständnis von Trainer Gerd Hemforth gegen den TC Gelsenkirchen gewertet.

Eigentlich war für Trainer Gerd Hemforth klar, dass das Spiel beim TSV Bayer Dormagen neu angesetzt wird, weil mehrere seiner Oberliga-Volleyballerinnen vor zwei Wochen krank waren – nachgewiesen per Attest. Doch Staffelleiterin Dagmar Francke hat diese Partie mit 0:3 (0:25, 0:25, 0:25) gegen den TC Gelsenkirchen gewertet und dem Verein wegen Nichtantretens auch noch eine Ordnungsstrafe in Höhe von 150 Euro aufgebrummt.

 

Der Coach der Grillonen geht nicht ins Detail, spricht lediglich davon, dass es Unstimmigkeiten mit der Staffelleitung gegeben habe. Er ist jedoch nicht bereit, diese Entscheidung so hinzunehmen, und hat bereits seinen Einspruch formuliert. „Ich könnte mir gut vorstellen“, sagt Gerd Hemforth, „dass der erfolgreich sein wird.“ Abwarten.

 

Samstag geht’s zur WVV-Auswahl, Sonntag kommt der VfL Telstar Bochum

 

Zunächst einmal richtet sich der Blick der TCG-Volleyballerinnen ausschließlich aufs Wochenende – und da warten gleich zwei Aufgaben. Zunächst gastieren die Grillonen am Samstag (18 Uhr) in Lüdinghausen bei der Mädchen-Auswahl des Westdeutschen Volleyball-Verbandes, ehe sie am Sonntag (17 Uhr) in der Sporthalle des Bueraner Leibniz-Gymnasiums an der Breddestraße zum Revierderby den VfL Telstar Bochum empfangen werden. „Unser Ziel ist es“, sagt Gerd Hemforth, „mindestens eine Partie zu gewinnen, nach Möglichkeit aber beide Spiele.“

 

Positiv ist auf jeden Fall, dass die Gelsenkirchenerinnen wieder besser trainieren können, auch wenn noch nicht alle hundertprozentig fit sind. „Wir haben nicht mehr vier, sondern sieben, acht Spielerinnen beim Training“, sagt der TCG-Coach. Über die Einsätze von Libera Kerstin Hoika, Sarah Plura und Denise Palowski wird kurzfristig entschieden.

 

2G-Regel: Die Oberliga-Grillonen sind alle durchgeimpft

 

Auf jeden Fall hat Gerd Hemforth in den vergangenen Tagen gute Eindrücke von seinem Team gewonnen, das am 30. Oktober in seinem bislang letzten Spiel beim 3:1 über die Hildener AT seinen ersten Oberliga-Sieg gefeiert hat.„Wir sind richtig optimistisch“, sagt der Grillonen-Trainer. Allerdings weiß er nicht, wie die Mädchen-Auswahl des WVV aufgestellt sein wird. „Die ist nicht einzuschätzen. Aber es wäre auch müßig zu spekulieren“, sagt er. Gerd Hemforth kann sich jedoch vorstellen, dass die Kader-Mannschaft in den Partien ab 15 Uhr gegen den TV Gladbeck II sowie ab 18 Uhr gegen den TCG komplett unterschiedlich antreten wird.

 

Es wird eh interessant, wie das eine oder andere Team aussehen wird, nachdem auch der Westdeutsche Volleyball-Verband wegen der steigenden Corona-Zahlen die 2G-Regel beschlossen hat – inklusive eine Sonderklausel. Die besagt: Sollten in einer Mannschaft weniger als acht Geimpfte stehen, gibt es die Möglichkeit, den Spielbetrieb bis maximal Ende Januar auszusetzen, um für die benötigte Impfquote zu sorgen. Die Partien, die ausfielen, sollten bis Ende der Saison im April – spätestens ab Februar – nachgeholt werden. „Mal schauen, wo das hinführen wird“, sagt Gerd Hemforth, der mit seinem Kader nicht vor ein 2G-Problem gestellt werden kann, weil alle Oberliga-Grillonen durchgeimpft sind.

DAS SPIEL DES TC GELSENKIRCHEN FÄLLT AUS: DAS IST DER GRUND

Frauen Volleyball Oberliga 

 

WAZ 12.11.2021 von Andree Hagel

 

BUER.  Die Oberliga-Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen hätten am Samstag eigentlich beim TSV Bayer Dormagen antreten müssen. Das Spiel fällt aus.

Nach ihrem überzeugenden 3:1-Erfolg vor zwei Wochen über die Hildener AT wären die Oberliga-Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen zu gerne am Samstag zu ihrer Partie beim TSV Bayer Dormagen gefahren. Das geht jedoch nicht, weil mehrere Spielerinnen krank oder verletzt sind.

 

„Wir bekommen keine Mannschaft zusammen“, sagt Trainer Gerd Hemforth. „Wir hätten sehr gerne gespielt, weil wir ja auch einen guten Schwung hatten. Aber das haut nicht hin. Ich hatte beim Training immer nur dieselben drei Spielerinnen.“ Der Ablauf ist nun so, dass die Staffelleitung die Atteste der betroffenen TCG-Volleyballerinnen begutachten wird. „Und dann“, sagt Trainer Gerd Hemforth, „sehen die Regularien vor, dass das Spiel nachgeholt wird.“

 

 

Heimspiele in der Halle des Leibniz-Gymnasiums

Weiter geht es für die Grillonen in der Oberliga nun mit einem Doppelspiel-Wochenende, und zwar am 27. und 28. November. Während sie an diesem Samstag (18 Uhr) bei der Mädchen-Auswahl des Westdeutschen Volleyball-Verbandes zu Gast sein werden, empfangen sie tags darauf ab 17 Uhr den Reviernachbarn VfL Telstar Bochum.

 

Gespielt wird übrigens wieder in der Sporthalle des Leibniz-Gymnasiums an der Breddestraße in Buer, die auch für den Rest der Saison die Heimspielstätte des TC Gelsenkirchen bleiben wird, weil der Boden der Wildenbruch-Halle nicht der Norm entspricht. (AHa)

 

Der weitere Spielplan:

12. Dezember (13 Uhr): TC Gelsenkirchen – SG Borbeck/Bottrop
19. Dezember (15 Uhr): RC Borken-Hoxfeld III – TC Gelsenkirchen
15. Januar (19 Uhr): TC Gelsenkirchen – TV Gladbeck II
30. Januar (13 Uhr): TC Gelsenkirchen – STV Hünxe
05. Februar (19 Uhr): Hildener AT – TC Gelsenkirchen
12. Februar (20 Uhr): TC Gelsenkirchen – TSV Bayer Dormagen
20. Februar (17 Uhr): VfL Telstar Bochum – TC Gelsenkirchen
12. März (16 Uhr): SG Borbeck/Bottrop – TC Gelsenkirchen
26. März (15 Uhr): TC Gelsenkirchen – RC Borken-Hoxfeld III
10. April (11 Uhr): TV Gladbeck II – TC Gelsenkirchen

HISTORISCHER VOLLEYBALL-TAG FÜR DEN TC GELSENKIRCHEN

 

 

Frauen Volleyball Oberliga 

 

WAZ 31.10.2021 von Andree Hagel

 

Die Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen feiern den ersten Oberliga-Sieg der Vereinsgeschichte. 3:1 über die Hildener AT. Tolle Unterstützung.

So sieht ein zufriedener und glücklicher Trainer aus: Gerd Hemforth applaudiert immer wieder, er reißt immer wieder den rechten Arm hoch und lässt den Zeigefinger kreisen. Und als das Spiel dann vorbei ist, kreisen seine Volleyballerinnen. Sie tanzen und jubeln, nachdem sie dem TC Gelsenkirchen am Abend des 30. Oktober 2021 einen Tag für die Geschichtsbücher beschert haben – nämlich den ersten Oberliga-Sieg der Vereinsgeschichte. Und dieses 3:1 (25:17, 25:23, 22:25, 25:16) ge­gen die Hildener AT, es ist hochverdient.

 

„Klar, der Gegner hat auch Fehler gemacht“, sagt Grillonen-Trainer Gerd Hemforth. „Aber wir haben das heute konsequent durchgezogen und nicht wie vor einer Woche in Hünxe nach dem ersten Satz alles liegenlassen.“ Da haben die TCG-Volleyballerinnen zum Saisonstart nach einem sehr guten ersten Abschnitt (25:10) mit 1:3 verloren.

 

Paula Schneyer beendet zweiten Satz mit ihrem Punkt zum 25:23

Die Gelsenkirchenerinnen, die auch auf Jacqueline Wilim verzichten mussten, nachdem sich die Au­ßenangreiferin beim Abschlusstraining verletzt hatte, machten eigentlich da weiter, wo sie in Hünxe im ersten Absatz aufgehört hatten – mit einem Unterschied: Sabine Burczyk trug diesmal kein schwarzes Libera-Trikot, sondern ein rotes wie alle anderen. Schon mit vielen ihrer Aufschläge erzeugten die Grillonen mächtig Dampf, so dass der Gast kaum zu einem geordneten Spielaufbau kam.

 

„Wir haben die Hildenerinnen vom Aufschlag an unter Druck gesetzt“, sagte Trainer Gerd Hemforth, dessen Team den ersten Satz locker und den zweiten etwas mühevoller nach Hause gebracht hatte. Doch den beendete dann Paula Schneyer mit ihrem Punkt zum 25:23, nachdem die Grillonen drei Satzbälle ausgelassen hatten. Hildens Carina Otto blieb nach dem Schmetterschlag nur noch eine frustrierte Fußabwehr.

Nadine Müller bringt sieben Aufschläge hintereinander durch

Was den TCG-Mädels half, war die tolle Unterstützung von der Tribüne in der Sporthalle an der Vinckestraße. „Die Stimmung hat eine Menge dazu beigetragen. Überragend“, sagte Gerd Hemforth. Und die half auch, dass die Grillonen nach ihrem verlorenen dritten Satz schnell wieder aus dem Loch herausguckten, in das sie gefallen waren.

 

„Das war das Gute, dass wir uns nach diesem Loch gut erholt haben“, meinte auch Gerd Hemforth. Und wie! Nach dem 2:7 holten sich die Grillonen das Aufschlagrecht, und Nadine Müller brachte dann sieben Aufschläge zum 10:7 durch. Und als Leonie Ress zum 11:8 punktete und auch mit drei Aufschlägen erfolgreich war, erkannte nicht nur Hildens Coach Rainer Knietzsch, dass beim 14:8 die Vorentscheidung gefallen war.

 

Apropos Leonie Ress: Gerd Hemforth freute sich, dass bei diesem Sieg auch Spielerinnen überzeugten, die sonst weniger Einsatzzeit haben und „dann auch große Stützen waren – wie Leo“, sagte er. Und als die Fans lautstark „Einer geht noch, einer geht noch rein!“ trällerten, war dem Trainer längst klar, dass dies der erste Sieg der Vereinsgeschichte in der Frauenvolleyball-Oberliga wird. Perfekt machte diesen, nachdem Gerd Hemforth noch einmal eine Auszeit genommen hatte, Hildens Kerstin Siepe, die ihren Aufschlag ins Netz beförderte.

 

So haben sie gespielt:

Sätze: 25:17, 25:23, 22:25, 25:16.

TC Gelsenkirchen: Burczyk, Müller, Schneyer, Salumu, Sokhan Sanj (n. e.), L. Ress, Moskopp, J. Ress, Plura.

FRAGLICHE LIBERA SITUATION

Frauen Volleyball Oberliga Vorbericht

 

WAZ 29.10.2021 von Andree Hagel

 

TC Gelsenkirchen wieder mit Sabine Burczyk als Libera?

 

Zum ersten Heimspiel der Saison erwarten die Oberliga-Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen die Hildener AT – jedoch in ungewohnter Umgebung. Das 1:3 zum Auftakt beim STV Hünxe hat nicht nur schlechte Seiten. „Auch wenn das ungewöhnlich klingt“, sagt Gerd Hemforth, der Trainer des Frauenvolleyball-Oberligisten TC Gelsenkirchen. „Wir sind wesentlich erfolgreicher gestartet als in der vergangenen Saison.“

Der Grund ist bekannt: der herausragende erste Satz, den die Grillonen mit 25:10 gewonnen haben. Und dieses Gesicht seiner Mädels möchte Gerd Hemforth im Heimspiel am Samstag (20 Uhr) ge­gen die Hildener AT nun bis zum Ende der Partie sehen.

Ausgetragen wird das Spiel übrigens in ungewohnter Umgebung, in der Sporthalle des Leibniz-Gymnasiums an der Breddestraße in Buer. Der Boden der Wildenbruch-Halle entspricht nicht den Normen, so dass die Grillonen umziehen müssen. „Da haben wir eine vernünftige Alternative“, sagt Gerd Hemforth.

 

Gerd Hemforth: „Ein Spiel, das wir gewinnen können, aber nicht müssen“

Wie schon in Hünxe wird dem TCG-Coach keine etatmäßige Libera zur Verfügung stehen. Ob er sich wieder für das Sabine-Burczyk-Modell entscheiden wird, weiß er noch nicht. „Sie hat das sehr gut gemacht, sie ist aber auch eine gute Alternative als Angreiferin“, sagt Gerd Hemforth. Möglicherweise wird er ohne Libera beginnen – wohl wissend, die Option zu haben, während des Spiels eine solche nachtragen zu können.

 

So oder so hofft der Grillonen-Trainer, dass seine Volleyballerinnen in jedes Spiel gehen, um Spaß zu haben, um alles abzurufen und um dann zufrieden nach Hause gehen zu können. Die Partie gegen Hilden sei auf dem Weg zum Saisonziel, dem Klassenerhalt, eine, „die wir gewinnen können, aber nicht müssen“, sagt Gerd Hemforth. Die Hildener AT hat ihre Auftaktpartie mit 3:0 gegen die SG Borbeck/Bottrop gewonnen – 25:7, 26:24 und 25:12 in den Sätzen. 

GRILLONEN GLÄNZEN NUR EINEN SATZ

Frauen Volleyball Oberliga

 

WAZ 26.10.2021 von Andree Hagel

 

Zum Saisonstart muss sich der TC Gelsenkirchen, nachdem er den ersten Abschnitt mit 25:10 gewonnen hat, mit 1:3 beim STV Hünxe beugen

 

Es hätte eine wunderschöne Geschichte werden können, und zwar mit folgendem Titel: Die Oberliga- Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen starten mit einem Sieg in die Saison. Weil Jana Ress das Spiel ihrer Mannschaft glänzend gelenkt hat und weil die Grillonen auf allen Positionen und bei fast allen Aktionen überzeugt haben.
„Wie aus einem Guss“, sagt später Trainer Gerd Hemforth. „Dass man sich dann so abseifen lässt, ist nicht zu verstehen.“ Nach dem glänzenden ersten Abschnitt machen die Gelsenkirchenerinnen ihren Coach nur noch ratlos. Sie entscheiden sich für drei matte Sätze und verlieren beim STV Hünxe mit 1:3 (25:10,19:25, 23:25, 18:25).

 

Die Partie ist schon lange beendet, da hocken Gerd Hemforth und Sarah Plura immer noch zusammen und diskutieren. Aber was ist nach diesem tollen ersten Satz passiert, in dem die Grillonen die Gastgeberinnen aus dem Kreis Wesel so eindrucksvoll beherrscht haben? Weil der Trainer immer noch ratlos ist, muss die Kapitänin was sagen. „Die Anspannung ist abgefallen“, meint Sarah Plura. „Und dann haben wir die Spannung nicht mehr hochbekommen und uns durch das Glück des Gegners beirren lassen.“ Ganz klar: Der STV Hünxe hat dieses Spiel nicht gewonnen, weil er so gut war, sondern weil sich die Gelsenkirchenerinnen immer wieder schreckliche Patzer erlaubten und nicht mehr diese Dynamik in ihren Aktionen hatten, die sie im ersten Satz so ausgezeichnet hatte. „Da“, sagte Trainer Gerd Hemforth, „waren alle aufmerksam, da hatten wir eine große Aggressivität am Ball und haben unsere Sachen druckvoll zu Ende gespielt.“ Als Jacqueline Wilim aus dem Stand zum 19:5 schmetterte, applaudierte der TCG Coach seinem Team zum ersten Mal, und er war begeistert, wie Zuspielerin Jana Ress und Joelle Salumu Löcher im STV-Feld fanden und die Bälle sehr gefühlvoll platzieren. 4:0-Start des TCG im zweiten Satz „Wir wollten spielen, wir wollten Spaß haben“, sagte Gerd Hemforth.

 

Das habe er jedoch ab dem zweiten Satz nicht mehr feststellen können. Auch aus seinem Schalke-Rucksack konnte der Grillonen-Trainer nichts herausholen, das seine Volleyballerinnen wieder auf den richtigen Kurs brachte. Obwohl die Situation ja nicht einmal aussichtslos war und der zweite Satz sogar mit einer 4:0-Führung begonnen hatte, ehe die Gelsenkirchenerinnen diesen nach dem 19:19 mit 19:25 abgaben.

 

Im dritten Abschnitt schafften die Grillonen die vermeintliche Wende, Nadine Müller gelang das 23:22. Und dann? „Wir gehen in Führung und machen nichts mehr“, sagte Gerd Hemforth. Es passte inzwischen ins Bild in der Sporthalle Hünxe, dass sich der STV den 25:23-Satzgewinn und das 2:1 dank eines Gelsenkirchener Annahmefehlers holte. Sarah Plura war’s. Die Hoffnung, zumindest mit einem 3:2-Sieg und zwei Punkten nach Hause fahren zu dürfen, blieb den Grillonen wegen der guten Erinnerung an den ersten Satz aber. Doch schnell rannten sie nur hinterher und sich hin und wieder gegenseitig um. Den Lauf des STV Hünxe, bei dem vor allem Außenangreiferin Christin Weyck nun zahlreiche Akzente setzte, konnte TCG-Trainer Gerd Hemforth auch mit seinen Auszeiten nicht stoppen. Und ihren vierten Matchball – der Aufschlag von Leonie Ress landete im Netz – nutzten die Hünxerinnen dann zu ihrem 3:1-Sieg.

 

Und nun? „Wir haben gezeigt, dass wir es können“, sagt Grillonen- Kapitänin Sarah Plura. „Wir müssen den Flow jetzt wieder finden und alle Sätze so spielen wie den ersten.“ Dies soll schon am kommenden Samstag (30. Oktober, 20 Uhr) gelingen, wenn die Hildener AT in der Ausweichhalle des Leibnizer Gymnasiums Buer, Breddestraße zu Gast sein wird.

 

Aufgrund der fehlenden oder misslungen Volleyballfeldmarkierungen in der Heimspielhalle Wildenbruch können die Grillonen laut WVV-Regelung dort nicht antreten und mussten für die Leibnizer Ausweichhalle sorgen. 

 

So haben sie gespielt:
Sätze: 10:25, 25:19, 25:23, 25:18.
TC Gelsenkirchen: Wilim, Burczyk, Müller,
Schneyer, Salumu, Sokhan Sanj (n. e.),
L. Ress, Moskopp (n. e.), J. Ress, Plura.

SCHALKE-SPIEL VERHINDERT EINSATZ VON LIBERA ROCIO RIETZ

Frauen Volleyball Oberliga

 

WAZ 19.10.2021 von Andree Hagel

 

"Die Mannschaft ist stärker als in der vergangenen Saison", sagt Gerd Hemforth, der Trainer der Oberliga Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen. 

Ob sie sich überhaupt erinnern können, wann sie zuletzt ein Pflichtspiel bestritten haben? Es war der 10. Oktober 2020, als die Oberliga-Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen mit 0:3 bei der DJK Sportfreunde Datteln unterlagen und anschließend in eine lange Corona-Pause geschickt wurden. Nach einem Jahr geht es nun wieder los. Und? „Wir sind gut vorbereitet“, sagt TCG-Trainer Gerd Hemforth. „Die Mannschaft ist stärker als in der vergangenen Saison.“

 

Für die Grillonen wird es eine Spielzeit mit vielen unbekannten Gegnern. „Wir wissen nicht, wie der Status ist“, sagt Gerd Hemforth und spricht von einem Überraschungsgeschäft. Was sich der Trainer und seine Volleyballerinnen in diesem Geschäft kaufen wollen, ist klar: den Oberliga-Klassenerhalt.

 

„Unser erstes Saisonziel ist es, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und eine Mannschaft hinter uns zu lassen“, sagt der Gelsenkirchener Coach. „Alles Weitere wäre eine Zugabe.“ Weil die Mädchen-Auswahl des Westdeutschen Volleyball-Verbandes lediglich in der Hinrunde der Oberliga spielen wird, wird es in der Neuner-Staffel nur einen Absteiger geben.

Mut für die neue Saison machen Gerd Hemforth vor allem auch die Leistungen seiner Grillonen in den zahlreichen vergangenen Testspielen. „Die haben wir alle gewonnen“, sagt er. „Das waren Verbandsliga-Mannschaften, aber das war ganz okay.“ Klar: Nach einer so langen Pause brennen die TCG-Volleyballerinnen darauf, endlich wieder um Punkte schmettern zu dürfen. „Alle sind bereit und willig und freuen sich darauf“, sagt Gerd Hemforth, der eine recht ausgeglichene Oberliga-Staffel 2 erwartet „Die Frage ist nur: Wie geht es los? Aber die anderen Mannschaften haben das gleiche Problem, da herrscht Waffengleichheit. Ich glaube aber, dass wir gute Chancen haben, erfolgreich in die Saison zu starten.“

 

Aus der Nachbarschaft sind Gladbeck II, Bochum und Borbeck/Bottrop dabei
Die ersten Partien sind auch deshalb so wichtig, weil sie dazu dienen, sich ein Bild von der Konkurrenz zu machen. Den einen oder anderen Gegner können sich die Gelsenkirchenerinnen auch in der Nachbarschaft anschauen, und zwar bei den Heimspielen des TV Gladbeck II, des VfL Telstar Bochum und der SG Borbeck/Bottrop. „Nach drei, vier Spieltagen weiß man ungefähr, was einen erwarten könnte“, sagt Gerd Hemforth. „Wir haben ja auch seit einem Jahr wenig oder gar keine Erfahrung und müssen uns erst mal wieder reinarbeiten.“
Um eine etwas genauere Prognose für seine Grillonen abzugeben, will Gerd Hemforth die ersten zwei, drei Spieltage abwarten. „Dann, denke ich, werden wir wissen, wo der Zug hinfahren kann.“

 

Zum ersten Heimspiel erwartet der TC Gelsenkirchen die Hildener AT
Einsteigen werden die TCG-Volleyballerinnen am kommenden Samstag (23. Oktober, 17 Uhr) mit einer Auswärtspartie gegen den STV Hünxe, ehe zum ersten Saisonheimspiel die Hildener AT am 30. Oktober (Samstag, 20 Uhr) in die Wildenbruch-Halle kommen und es am 13. November (Samstag, 19 Uhr) zum TSV Bayer Dormagen gehen wird. „Wenn wir von diesen drei Spielen eines gewinnen sollten oder vielleicht sogar zwei, sind wir auf einem sehr guten Weg“, sagt Trainer Gerd Hemforth. „Aber selbst wenn wir kein Spiel gewinnen sollten, was ja auch möglich ist, wird uns das nicht umwerfen.“ Weil es ja schließlich am Saisonende reichen wird, eine Mannschaft hinter sich zu lassen, um Oberligist zu bleiben.
Der Saisonstart ist für die Grillonen allerdings gleich mit einem Problem verbunden: Gerd Hemforth hat für das Match beim STV Hünxe keine etatmäßige Libera. Kerstin Hoika – geborene Zagozen – muss wegen einer leichten Verletzung verpassen, und Rocio Rietz muss arbeiten. Sie gehört am Samstag bei der Partie des Fußball-Zweitligisten FC Schalke 04 zur Hundertschaft der Polizei. „Wir werden versuchen, das mit einer anderen Spielerin zu lösen“, sagt TCG-Coach Gerd Hemforth als bekennender Libera-Fan.

SPARDA-BANK GELSENKIRCHEN SPONSOR FÜR DAMEN-OBERLIGA

Frauen Volleyball Oberliga

 

28.09.2021

 

Die Sparda-Bank Gelsenkirchen mit Zweigstellenleiter Jörn Meissner sieht Sport und Bewegung als zentrale Faktoren für ein gesundes Leben. Daher engagiert sich die Genossenschaftsbank als Sponsor und Partner von sportlichen Einrichtungen in der Region. Es freut uns bekannt geben zu können, dass auch dieses Jahr für die 1. Volleyball-Damenmannschaft des TC Gelsenkirchens der Sponsorvertrag verlängert und eine anschauliche Summe von 2.000€ offiziell übergeben werden konnte. 

 

"Gerade in der jetzigen Zeit sind wir über jegliche Hilfe und Sponsoren froh und dankbar. Wir investieren das Geld der spendablen Sparda-Bank in eine neue Mannschaftsausrüstung oder Trainingsequipment. Vielen Dank dafür!", so Mannschaftskapitänin Sarah Plura, die zusammen mit Trainer Gerd Hemforth den Spenden-Scheck dankbar entgegen nahmen.

JANA RESS SOLL DIE GRILLONEN MITREISSEN

Frauen Volleyball Oberliga

 

von Thomas Tartemann

02.09.2021

 

Die neue Zuspielerin kommt von Telstar Bochum und ist eine alte Bekannte. Vor zehn Jahren spielte sie bereits für den TC Gelsenkirchen. Schwester Leonie zählt ebenfalls zum TCG-Kader

Gerd Hemforth hat eine große Sorge weniger. Der Trainer des Frauen-Volleyball-Oberligisten TC Gelsenkirchen hat seine wichtige Zuspielerinnen-Rolle nach wochenlanger Suche mit Jana Ress neu besetzt. „Wir freuen uns riesig, dass Jana in der neuen Saison für uns spielt. Ihre Schwester Leonie zählt bei uns bereits zum Kader. Jana war vor zehn Jahren auch hier beim TCG aktiv, ist dann über Bottrop und Herne bei Telstar Bochum gelandet. Von dort kommt Jana jetzt zu uns zurück. Als ich sie angerufe  habe, war sie sofort an der Rückkehr interessiert“, sagt Hemforth. Ganz geschlossen ist das Telstar- Kapitel für die 28-jährige Jana Ress allerdings nicht. „Jana ist bei Telstar sehr engagiert und trainiert dort mehrere Mannschaften, kümmert sich um Spielpläne und Hallenbelegungen. Sie hat aber alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass es mit unseren Oberliga-Spielen fast keine Überschneidungen gibt, so dass sie nahezu alle Partien für uns bestreiten kann.“

 

Am 23. Oktober starten die Grillonen mit der Begegnung in Hünxe in die neue Oberliga-Saison. Die vergangene Spielzeit war wegen der Corona-Pandemie nach nur vier Runden abgebrochen worden. Hemforth: „Man spürt die Vorfreude bei meinen Spielerinnen, dass es in wenigen Wochen wieder mit der Saison losgeht. Jana Ress soll bei uns ihre Erfahrung einbringen, sie hat auch schon als Libera gespielt. Ich hoffe, dass sie in den Spielen die richtigen Entscheidungen trifft. Jana soll unsere Mannschaft mitreißen.“ Die Eingewöhnungszeit für die Rückkehrerin dürfte kurz ausfallen. Zum einen kennt sie Trainer Gerd Hemforth und das TCG-Umfeld bereits, zum anderen wohnt sie mit ihrer Schwester Leonie zusammen. „Jana wusste genau, was bei uns los ist und was wir vorhaben. Wir haben uns getroffen und ein paar Dinge abgesprochen. Danach war der Wechsel zu uns klar“, beschreibt Coach Hemforth. Und was sagt die Rückkehrerin? „Ich freue mich, wieder bei meinem alten Verein zu spielen. Ich bin hochmotiviert, dem Team zu helfen und hoffe auf eine gute Saison in der Oberliga“, blickt Jana Ress kämpferisch nach vorne. 

 

Moskopps Knieprobleme sind weg. Mit ihr und Lena Moskopp verfügen die Grillonen jetzt über zwei Zuspielerinnen. „Bei Lena haben sich die Knieprobleme inzwischen gebessert, so dass sie wieder alle Trainingseinheiten mitmachen kann. Wir sind jetzt auf allen Positionen doppelt besetzt“, bilanziert der Coach, der mit 13 Spielerinnen in die neue Saison einbiegen wird. Der Wechsel von Angreiferin Esther Mertens, der sich zwischenzeitlich zumindest angedeutet hatte, kam nicht zustande. Mertens, die zuletzt ebenfalls für Telstar Bochum auflief, entschied sich nach mehrwöchigem Mittrainieren gegen einen Wechsel zu den Grillonen und schloss sich stattdessen dem klassentieferen TB Höntrop an. 

 

Der Grillonen-Trainer ist optimistisch, dass er mit seiner Mannschaft diesmal eine gute Rolle einnehmen kann. Das Ziel „Klassenerhalt“ gibt Hemforth als Minimalvorgabe nicht aus. Er sagt: „Wir wollen zeigen, dass wir in der Oberliga richtig dazugehören.“ Dadurch, dass die WVV-Auswahl nur die Hinrunde in der Oberliga spielt und in der zweiten Halbserie nicht mehr antritt, gibt es in der 9er-Liga nur einen Absteiger. Um in den Wettkampfmodus umzuschalten, planen die Grillonen für den 11. September ein Trainingsturnier mit vier bis sechs Teams in eigener Halle. Hemforth: „Da soll es aber nicht um Ergebnisse gehen, sondern vielmehr darum, möglichst viel Spielzeit zu bekommen.“

HEMFORTHS SCHWIERIGE SUCHE

Frauen Volleyball Oberliga

 

von Thomas Tartemann

23.07.2021

 

Mit Luisa Gebauer und Gresa Arifi melden sich zwei Talente des TC Gelsenkirchen Richtung Herten ab. Der Zeitpunkt zum Nachbessern ist ungünstig

Gerd Hemforth, Trainer der Volleyball-Frauen des TC Gelsenkirchen, kann so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Doch im Moment ist der Grillonen-Coach doch etwas ungehalten. Grund: Mit Mittelblockerin Gresa Arifi und Zuspielerin Luisa Gebauer meldeten sich zwei fest eingeplante Spielerinnen ab. Gresa Arifi zählt bereits offiziell zum Regionalliga-Aufgebot des TuS Herten für die Saison 2021/2022. Auch Luisa Gebauer soll sich mit Herten über einen Wechsel einig sein. „Wir sind enttäuscht, dass die beiden nicht mehr bei uns sind“, sagt Hemforth. Der erfahrene Coach hatte felsenfest mit Gebauer und Arifi für die kommende Oberliga-Spielzeit gerechnet. Jetzt müssen zwei Kaderstellen möglichst schnell und qualitativ gut neu besetzt werden. „Ich bin vor vollendete Tatsachen gestellt worden und konnte nicht reagieren. Der Zeitpunkt zum Nachbessern“, sagt der Trainer, „ist ungünstig. Der Markt ruht. Im Moment ist Urlaubszeit. Viele Spielerinnen sind in den Ferien oder haben halt schon bei ihren Vereinen fest für die neue Saison zugesagt. 

 

Wir sind allerdings mit zwei potenziellen Neuzugängen im Gespräch.“ Beide Spielerinnen, die für die Grillonen in Frage kommen, wollen sich nach Beendigung ihres Urlaubs entscheiden. „Wenn die beiden Verpflichtungs-Kandidatinnen bei uns zusagen sollten, dann würden wir auf jeden Fall viel Qualität hinzubekommen. Unsere Zielrichtung wäre dann auf das obere Tabellendrittel ausgelegt“, sagt Gerd Hemforth und stellt fest: „Neue Gesichter bringen auch immer etwas frischen Wind. Das kann sich durchaus positiv auswirken.“ Anstrengungen, Gresa Arifi und Luisa Gebauer noch umzustimmen, hat der TCG-Coach nicht unternommen. Seine deutliche Meinung: „Wenn jemand bei uns spielt, dann muss das aus ganz klarer Überzeugung sein. Und nicht, weil die Spielerin erst überredet werden muss.“

 

Startprobleme in der letzten Saison In der letzten Saison, die wegen der Corona-Pandemie abgebrochen werden musste, hatten die Gelsenkirchenerinnen erhebliche Anlaufschwierigkeiten. Die TCG-Mädels  lagen mit vier Niederlagen auf dem letzten Platz. „Wir wissen, was in der Oberliga auf uns zu kommt und wir wissen auch, dass man mehr für den Erfolg tun muss als in der Verbandsliga“, stellt Hemforth fest. Nach den ersten gemeinsamen Trainingswochen sieht der ehemalige Speerwerfer viele positive Aspekte. „Die Trainingseinheiten sind gut, man merkt, dass die Mädels mit großer Freude dabei sind. Wir freuen uns alle auf den Ligastart in einigen Wochen und wissen schon gar nicht mehr, wie sich so ein Punktspiel anfühlt oder wie sich ein Schiedsrichterpfiff anhört.“ Um das Team auf den bestmöglichen Fitness-Stand zu bringen, hat Gerd Hemforth  mit Personal-Trainer Steffen Piechotta mehrere Einheiten für den September vereinbart.  Der ehemalige Wulfener Regionalliga- Basketballer Piechotta wird immer donnerstags seinen beliebten Parcours für die Grillonen aufbauen. Hemforth: „Wir wollen bestens vorbereitet in die neue Saison starten.“ Ab Mitte August sind mehrere Testspiele für die Feinabstimmung geplant.

DIE GRILLONEN FLIEGEN WIEDER

Frauen Volleyball Oberliga

 

von Thomas Tartemann

02.06.2021

 

Gerd Hemforth blickte in strahlende Gesichter. Der Trainer des Frauen-Volleyball-Oberligisten TC Gelsenkirchen traf sich nach monatelanger Unterbrechung erstmals mit seinen Spielerinnen zum gemeinsamen Training. Auf drei Beachvolleyball-Feldern flogen die Grillonen endlich wieder Richtung Netz und hatten endlich wieder Ballkontakt. „Es war eine riesige Freude. Wir haben vor dem Trainingsbeginn die Hygieneregeln besprochen und die künftigen Trainingszeiten abgestimmt. Danach habe ich noch ein paar allgemeine Sätze gesagt“, so Hemforth. 

 

Der ehemalige Gymnasial-Lehrer hatte mit seinen Grillonen in der letzten Saison nach dem Aufstieg in die Oberliga vier Spiele bestritten und vier Niederlagen kassiert. Anschließend wurde die Saison wegen der Coronapandemie abgebrochen. Von der Kreis- bis zur Oberliga gab es in der Saison 2020/2021 keine Auf- und Absteiger, so dass die Gelsenkirchenerinnen in diesem Jahr einen neuen Anlauf nehmen. Hemforth: „Wir haben bis zum 30. Juni Zeit, unsere Mannschaft für die Oberliga zu melden und werden das natürlich auch tun. Wir freuen uns auf die Oberliga. Ich habe meinen Spielerinnen gesagt, dass wir für Erfolg dauerhaft hart arbeiten müssen. Für uns ist die Oberliga nach dem Lockdown eine zweite Chance. Zudem halten wir in Gelsenkirchen auch etwas die Fahne im höherklassigen Amateursport hoch. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir uns in der kommenden Spielzeit anders präsentieren werden.“ Neue Saison startet Ende Oktober Erst Ende Oktober soll die neue Saison starten, dazu wird die Staffel kleiner als zuletzt ausfallen. Hemforth: „Es soll drei Staffeln a acht Teams geben. Das heißt, wir hätten insgesamt 14 Saisonspiele.“ Anfang Juli sollen die Ligen konkret eingeteilt werden. Bis es wieder um Punkte geht, vergehen also noch Monate. Der Grillonen-Coach sieht das allerdings nicht negativ. „Der Vorteil ist, dass wir bis zum Start ganz gezielt arbeiten und uns jetzt zunächst auf die Basics konzentrieren können. Wir werden erst an der körperlichen Verfassung arbeiten, dann im Trainerteam Gespräche mit allen Spielerinnen führen: Was erwarten wir, was hat jede Einzelne zu leisten? In den letzten sechs Wochen vor dem Meisterschaftsbeginn werden wir dann Testspiele gegen externe Gegner austragen, um Automatismen einzustudieren“, skizziert Hemforth. 

 

Was den Kader des Oberligisten anbetrifft, gibt es bisher keine Abgänge zu verzeichnen. Gerd Hemforth hält die Augen auf dem noch ruhigen Spielerinnen-Markt offen und streicht heraus: „Ich vertraue meinen Mädels, muss aber auch im Blick haben, wenn sich etwas ergeben sollte. Wenn eine Spielerin mit Super-Erfahrung auf dem Markt ist und zu uns passen sollte, muss man sich mit diesem Thema beschäftigen.“

 

In den kommenden Wochen muss Hemforth zumindest auf dem Beachvolleyball-Feld auf seine Spielführerin Sarah Plura verzichten. Die Leistungsträgerin hat sich eine Handgelenksverletzung zugezogen und fällt noch eineinhalb Monate aus. „Sarah wird in dieser Zeit einige Co-Trainer-Aufgaben übernehmen. Die konditionellen Sachen kann sie natürlich alle mitmachen“, sagt der TCG-Chefcoach. Ob künftig auch regelmäßige Fitness- Einheiten mit Personal-Trainer Steffen Piechotta möglich sind, wird Gerd Hemforth noch ausloten. „Steffen ist selbstständig und hat seinen eigenen Kundenstamm. Das muss man natürlich alles berücksichtigen. Ich hoffe, dass er uns vielleicht im Zwei-Wochen-Rhythmus zur Verfügung steht.“

 

TCG-Trainer Hemforth: "Die Mission ist noch nicht beendet"

FRAUEN VOLLEYBALL OBERLIGA

 

Thomas Tartemann

22.02.2021, 15:01

Lesedauer: 3 Minuten

 

Für die Volleyball-Mädels des TC Gelsenkirchen geht es erst im Herbst wieder um Punkte. Trainer Gerd Hemforth hofft darauf, ab den Ostertagen wieder mit Beachvolleyball anfangen und damit wieder Teamsport betreiben zu können.

GELSENKIRCHEN  Der Grillonen-Coach befürwortet den Saison-Abbruch und zeigt sich kämpferisch. Kader soll zusammenbleiben.

Eine Phase ohne Training und Wettkampf? Für Gerd Hemforth war das bis vor wenigen Monaten gar nicht vorstellbar. Der Volleyballtrainer des Frauen-Oberligisten TC Gelsenkirchen hat seit seinem zwölften Lebensjahr aktiv Sport betrieben und war früher als Leichtathlet gut unterwegs. Seit über 40 Jahren ist Hemforth mittlerweile im Trainerjob tätig. Seit einem Vierteljahrhundert betreut er die TCG-Mädels als Coach.

 

TCG-Trainer mit komischem Gefühl

„Wenn man jetzt wegen des Corona-Virus sechs Monate gar nichts machen kann, dann ist das irgendwie komisch. Sonst war die Woche durchgetaktet. Wir hatten drei Trainingseinheiten, dazu häufig noch eine zusätzliche Einheit, dann am Wochenende ein Meisterschaftsspiel. All diese Dinge fehlen jetzt. Wir sehen uns in der Corona-Zeit zweimal die Woche bei Zoom-Meetings. Ich telefoniere mit meinen Spielerinnen, um zu hören, wie es ihnen geht und was sie so machen. Aber das ist halt komplett anders als das, was man jahrelang kennt“, bilanziert Hemforth.

Überlegungen, möglicherweise aus der Unterbrechung einen dauerhaften Zustand zu machen und mit dem Volleyball-Trainerjob ganz aufzuhören, gibt es beim Trainer-Routinier nicht. „Nein, ganz im Gegenteil. Die Planungen für die neue Saison laufen. Der Gedanke, dass ich keinen Bock mehr auf Volleyball habe, war zu keinem Zeitpunkt vorhanden“, sagt Gerd Hemforth und schiebt nach: „Ich will mich so nicht aus dem Geschäft verabschieden. Und meine Mädels wollen das auch nicht.“

 

Hemforth startete Umfrage bei Spielerinnen

Der Grillonen-Trainer hat eine Umfrage bei seinen Spielerinnen gestartet, um die Bereitschaft Richtung neue Spielzeit abzuklopfen. Ergebnis: Alle wollen weitermachen, der Kader soll zusammenbleiben. Hemforth: „Die Mädels spucken sinnbildlich in die Hände und packen mit an. Unsere Mission Oberliga ist noch nicht beendet. Wir haben nach unserem Aufstieg ein paar Kopfnüsse bekommen und vier Spiele verloren. Daraus werden wir unsere Lehren ziehen, an einigen Stellschrauben drehen und versuchen, es ab Herbst im zweiten Anlauf besser zu machen. Wir haben die Oberliga nicht durch List und Tücke oder ein Gewinnspiel erreicht, sondern haben sie uns hart erarbeitet. Wir gehören da hin!“

 

TCG-Coach hält Abbruch für sinnvoll

Die Tatsache, dass der Volleyball-Verband die Saison 2020/2021 von der Kreisklasse bis zur Oberliga vorzeitig abgebrochen hat, findet beim Grillonen-Coach Befürwortung. „Ich habe schon im November letzten Jahres gesagt, dass es sinnvoll wäre, die Spielzeit abzubrechen. Die Entscheidung des Verbands hat zwar lange gedauert, aber letztlich hat er ein richtiges Signal gesetzt und verantwortungsbewusst gehandelt. Sich jetzt hinzustellen und zu behaupten, es gäbe nichts Wichtigeres als Volleyball, würde der Corona-Situation in keiner Weise gerecht. Man darf in so einer Lage nichts erzwingen und muss als Amateursport zurückstecken.“ Kurzfristig hofft Gerd Hemforth zunächst einmal auf Freiluftsport zur Osterzeit. Dann könnte zumindest Beachvolleyball für seine Grillonen möglich sein. „Für die Mädels ist es ganz wichtig, auch wieder dieses Teamgefühl zu haben. Das wäre ein erster Schritt in diese Richtung“, sagt der Coach.

 

Saisonabbruch

REGION.  Für die Volleyballer der Dritten Liga und abwärts ist die Saison vorzeitig beendet. DVV und WVV haben den Spielbetrieb in den Klassen eingestellt

 

Die Entscheidung kommt wenig überraschend: Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat die Einstellung des Spielbetriebs in den Dritten Ligen sowie Regionalligen aufgrund der Corona-Pandemie beschlossen. Das teilte der DVV am Freitag mit.

Auf- und Absteiger, ebenso wie Meister, wird es nach der Einstellung nicht geben. Alle Mannschaften, die 2020/2021 für die Regionalliga beziehungsweise in der Dritten Liga spielberechtigt waren, können diese Spielberechtigung für die Saison 2021/2022 bis zum 15. Mai 2021 beantragen. Nicht vom Saisonende betroffen ist der Spielbetrieb der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ).

 

Der WVV teilte mit: „Auf Beschluss des Präsidiums vom 18.02.2021 wird der Spielbetrieb der Saison 2020/21 in allen Spielklassen (Kreisklasse bis Oberliga) aufgrund der Corona-Pandemie beendet. Der Jugendspielbetrieb bleibt ausgesetzt, der Spielbetrieb im Breiten- und Freizeitsport-Bereich ist grundsätzlich beendet.“ Es sei aktuell nicht abzusehen, wann ein Trainings- oder Spielbetrieb im WVV wieder aufgenommen werden dürfe.

Corona Update

 

VOLLEYBALL IN ZEITEN VON CORONA - BIS AUF WEITERES PAUSIERT DER SPIELBETRIEB IM WVV

04.02.2021

zuletzt aktualisiert am 04.02.2021 13:00 Uhr

Liebe Volleyballerinnen und Volleyballer,

die Corona Fallzahlen sind zwar zwischenzeitlich rückläufig, aufgrund der zunehmenden Mutationen des Virus haben Bund und Land NRW aber am 19.01.2021 den Lockdown bis zum 14.02.2021 verlängert. In NRW gilt weiterhin die erweiterte Corona-Schutzverordnung.

Das Präsidium hat bereits am 17.12.2020 beschlossen und am 12.01.2021 und 02.02.2021 bestätigt, dass der Spielbetrieb im Bereich des WVV Corona bedingt bis auf weiteres ruht. Derzeit kann niemand verbindlich sagen, wie lange der Trainings- und Spielbetrieb im WVV und in der WVJ aufgrund der politischen Entscheidungen pausieren muss.
Abhängig von der weiteren Entwicklung und den weiteren Entscheidungen auf Landes- und Bundesebene wird das Präsidium am 02.03.2021 die aktuelle Situation wieder bewerten und weitere Entscheidungen treffen.

Die zuständigen Ausschüsse setzen sich im Mitte Februar 2021 erneut zusammen, wie es hinsichtlich einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs weitergehen kann. Der WVV setzt sich zusammen mit den Verbänden und dem LSB gegenüber der Politik in NRW dafür ein, dass schnellstmöglich wieder trainiert und Wettkampf betrieben werden darf.

Mit großer Mehrheit haben sich die Vereine im Rahmen einer Befragung im November 2020 dafür ausgesprochen, dass der Spielbetrieb nach Ende des Lockdowns sobald wie möglich weitergeführt wird und sogar bis in den Juni dauern könnte.

Leider kann derzeit niemand voraussehen, wie die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie verlaufen wird. Wir hoffen alle, dass sich die Lage zunehmend beruhigt und ein Trainings- und Spielbeginn bald wieder möglich sein wird.

 

Herzlichen Dank für Euer Verständnis!

WVV vom 18.12.2020

zuletzt aktualisiert am 18.12.2020 19:30 Uhr

Liebe Volleyballerinnen und Volleyballer,

da die Corona Fallzahlen im gesamten Bundesgebiet auch weiterhin nicht rückläufig sind, haben die Bundesregierung und die Länder einen Lockdown festgelegt. In NRW gilt vorerst bis zum 10.01.2021 die seit dem 30.11.2020 in Kraft gesetzte und zwischenzeitlich erweiterte Corona-Schutzverordnung.

Das Präsidium hat am 17.12.2020 beschlossen, dass der Spielbetrieb im Bereich des WVV Corona bedingt bis auf weiteres ruht. Derzeit kann niemand verbindlich sagen, wie lange der Trainings- und Spielbetrieb im WVV und in der WVJ aufgrund der politischen Entscheidungen pausieren muss.
Im Rahmen seiner nächsten Sitzung am 12.01.2021 wird das Präsidium die aktuelle Situation bewerten und weitere Entscheidungen treffen.

Mit großer Mehrheit haben sich die Vereine im Rahmen einer Befragung dafür ausgesprochen, dass der Spielbetrieb nach Ende des Lockdowns sobald wie möglich weitergeführt wird. Die zuständigen Ausschüsse setzen sich im Januar 2021 erneut zusammen, wie es hinsichtlich einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs weitergehen kann. Der WVV wird sich dann gegenüber der Politik in NRW mit Nachdruck dafür einsetzen, dass schnellstmöglich wieder trainiert und Wettkampf betrieben werden darf.

Leider kann derzeit niemand voraussehen, wie die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie verlaufen wird. Wir hoffen alle, dass sich die Lage zunehmend beruhigt und ein Trainings- und Spielbeginn bald wieder möglich sein wird.

Herzlichen Dank für Euer Verständnis!

VOLLEYBALL IN ZEITEN VON CORONA - PAUSIEREN DES SPIELBETRIEBS IM WVV BIS ZUM 31.12.2020

 

zuletzt aktualisiert am 15.11.2020 17:00 Uhr

Liebe Volleyballerinnen und Volleyballer,

durch das Ansteigen der Fallzahlen im gesamten Bundesgebiet sind weitere Einschränkungen durch die Bundesregierung und die Länder beschlossen worden. In NRW gilt vorerst bis zum 30.11.2020 die seit dem 02.11.2020 in Kraft gesetzte Corona-Schutzverordnung.

 

Aufgrund der immer noch hohen Fallzahlen in NRW ist derzeit leider nicht davon auszugehen, dass sich die Einschränkungen des Landes NRW in den nächsten Tagen ändern werden. Um bereits jetzt den Vereinen Planungssicherheit für die nächsten Wochen zu geben, hat das Präsidium am 13.11.2020  nachfolgende Beschlüsse gefasst.

 

  1. Der Spielbetrieb im Erwachsenenbereich (Oberliga bis Kreisliga), Jugend- und BFS Bereich pausiert bis zum 31.12.2020.
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  3. Der VSA wird beauftragt, sich im Rahmen seiner nächsten Sitzung am 25.11.2020 Gedanken über neue Spielsysteme ab dem 01.01.2021 zu machen. Das Präsidium wird über die Vorschläge in seiner nächsten Sitzung im Dezember diskutieren, diese in Kraft setzen und danach veröffentlichen.
  4.  
  5. Der Jugendspielausschuss wird gebeten, sich im Rahmen seiner nächsten Sitzung am 23.11.2020 Gedanken über die Spielformen und Qualifikationsmodi im Jugendbereich zu machen.
  6.  
  7. Für eine ab 01.01.2021 mögliche Weiterführung des BFS-Spielbetriebes treffen die BFS-Verantwortlichen in den Volleyballkreisen bzw. Bezirken vor Ort entsprechende Entscheidungen.
  8.  
  9. Der WVV wird gegenüber dem LSB NRW und dem Land NRW darauf drängen, dass das Trainieren von Mannschaften in den Vereinen auch für Volleyball als Kontaktsportart schnellstmöglich wieder ermöglicht wird.
  10.  

Leider kann derzeit niemand voraussehen, wie die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie verlaufen wird. Wir hoffen natürlich alle, dass sich die Lage zunehmend beruhigt und die Volleyball-Saison fortgesetzt werden kann, in welcher Weise und unter welchen Bedingungen auch immer.

Wir hoffen alle, dass wir unsere Sportart bald wieder ausüben können...

Herzlichen Dank für Euer Verständnis!

Beachanlage winterfest machen

Herzlichen Dank an Leo, Joelle und Sarah, die sich Zeit genommen haben, um mit mir die Beachanlage winterfest zu machen.

Herzlichen Dank an unsere Sponsoren!

Vereinsarbeit lebt von Helfern, Gönnern und Sponsoren und es ist nicht selbstverständlich in diesem Bereich Unterstützung zu finden. Wir schätzen uns daher glücklich Partner wie die AXA Gelsenkirchen-Marcel Bastek und die Blau Weiße Fahrschule GE an unserer Seite zu haben und bedanken uns herzlich für die tolle Zusammenarbeit. Nicht nur, dass wir demnächst sicher zu unseren Auswärtsspielen gefahren werden, sondern auch die neuen Pullover für das gesamte Team und die Banner, die demnächst unsere Heimspielhalle schmücken werden, haben wir euch zu verdanken. Auf weiterhin gute Zusammenarbeit auch in turbulenten Zeiten.

Herzlichen Glückwunsch Kerstin

„Trotz dieser außergewöhnlichen Zeiten haben wir beim TC Gelsenkirchen etwas zu feiern. Unsere langjährige Libera Kerstin und ihr Micha haben sich das Ja-Wort gegen.

Wir gratulieren herzlich zur Hochzeit und wünschen Euch alles Liebe für eure gemeinsame Zukunft.“

Wieder nichts: Dem TC Gelsenkirchen fehlt Selbstbewusstsein

VOLLEYBALL-OBERLIGA

 WAZ: Andree Hagel 26.09.2020, 20:18

 

AHAUS.  Aufsteiger TC Gelsenkirchen kassiert im dritten Saisonspiel die ?dritte Niederlage. 1:3 in Ahaus. Sorgen macht sich Trainer Hemforth aber nicht. Die Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen stehen nach ih­rer dritten Niederlage im dritten Saisonspiel nun als einziges punktloses Team am Tabellenende der Oberliga. Das 1:3 beim VfL Ahaus hat sicherlich auch geschmerzt. Sorgen um seine Mannschaft macht sich Gerd Hemforth aber nicht. „Es ist ja noch nicht viel passiert. Das ist auch keine Durchhalteparole“, sagt der Trainer des Aufsteigers. Wir sind körperlich und konditionell gut aufgestellt. Was uns fehlt, ist das Selbstbewusstsein: Ich kann es.“ Dass sie es können, haben die Grillonen auch in der Partie bei dem bis dahin ebenfalls punktlosen VfL Ahaus bewiesen – allerdings nicht lange genug. „Uns fehlt die Selbstverständlichkeit, nach einem gewonnenen ersten Satz die Ärmel weiter aufzukrempeln und weiter Gas zu geben“, sagte Gerd Hemforth, dessen Mannschaft aus dem psychologischen Vorteil nach dem 25:22 und 1:0 keinen Nutzen gezogen hatte. „Wir haben nicht richtig konsequent nachgelegt, Ahaus ist vor seinen eigenen Zuschauern stark und wir sind kleiner geworden. Und je kleiner du wirst, desto weniger klappt.“

 

Knieschmerzen: Gelsenkirchens Hauptangreiferin Jacqueline Wilim muss passen

 

Zumal eine Gelsenkirchener Option schon frühzeitig futsch war: Hauptangreiferin Jacqueline Wilim verdrehte sich den Fuß, hatte wieder Schmerzen an ihrem lädierten Knie und musste ausgewechselt werden. „Das war ein Schlag ins Kontor. Aber weil wir ja kein Geld verdienen, machen wir auch niemanden kaputt“, meinte der Grillonen-Trainer. Da Kathrin und Sabine Burczyk privat verhindert waren und somit zwei weitere Angreiferinnen fehlten, „waren die Wechselmöglichkeiten nicht so prickelnd, um auf Dauer für richtig neuen Schwung zu sorgen“, sagte Gerd Hemforth. Ob es mit den Burczyk-Schwestern im Münsterland besser gelaufen wäre, wollte der Trainer nicht sagen. „Das weiß man nicht“, meinte er. Der dritte Satz ist eine Short-Story – nur neun Gelsenkirchener Punkte

Nachdem die TCG-Volleyballerinnen den 1:1-Satzausgleich hatten hinnehmen müssen, lief im dritten Abschnitt fast gar nichts. „Das war eine Short-Story“, meinte Gerd Hemforth, dessen Team gerade mal neun Punkte geholt hatte. Hoffnung, den Tie-Break zu erreichen, keimte im vierten Satz auf. Aber? „Dann“, sagte der Coach, „war wieder der Wurm drin.“ Dieser Wurm lässt sich auch beschreiben, nämlich so, dass den Grillonen Fehler unterlaufen, die normalerweise nicht passieren.„Das sind drei, vier, fünf Aktionen, und die machen in einem Satz den Unterschied aus“, sagte Gerd Hemforth, der versuchte, dezent zu kritisieren – und zwar so: „Wir hatten zwölf Mädels dabei, und jedes hatte die Möglichkeit zu zeigen, was es kann.“ Und? „Das ist in einigen Bereichen nicht ganz so hervorragend gelungen. Das ist eine Kopfgeschichte. Wenn du anfängst, nachzudenken, bist du schon auf der Verliererseite.“

 

Nächstes Grillonen-Spiel am 10. Oktober bei der DJK Sportfreunde Datteln werden die Oberliga-Grillonen in zwei Wochen in Angriff nehmen, wenn sie am 10. Oktober (Samstag, 15 Uhr) bei der DJK Sportfreunde Datteln gastieren werden. „Wir müssen uns“, sagt TCG-Trainer Gerd Hemforth, „jetzt schütteln und neu aufstellen.“

Sätze: 22:25, 25:20, 25:9, 25:13.

TC Gelsenkirchen: Zagozen, Wilim, Müller, Gebauer, Schneyer, Salumu, Ress, Moskopp, Arifi, Plura, Palowski, Rietz.

 

Eine Frage des Willens für die Grillonen

WAZ - Thomas Tartemann 25.09.2020, 20:18

 

Gerd Hemforth, der Trainer der Oberliga-Volleyballerinnen des TCG, sah Fortschritte in der Partie gegen den Telekom Post SV Bielefeld. Am Samstag spielt das Team beim ebenfalls sieglosen VfL .

Beim VfL Ahaus sollen für die Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen die ersten Oberliga-Punkte her. Die Burczyk-Schwestern fehlen.

 

Die Spielerinnen des Volleyball-Oberligisten TC Gelsenkirchen nehmen heute beim VfL Ahaus (16 Uhr, Halle am Berufskolleg für Technik) ihren dritten Anlauf, um in der noch jungen Saison erstmals Punkte einzufahren. Nach dem sang- und klanglosen 0:3 zum Auftakt bei VoR Paderborn II setzte es im zweiten Duell zuhause ein 1:3 gegen Telekom Post SV Bielefeld. „Da“, sagt Trainer Gerd Hemforth, „war eine Steigerung zu erkennen, aber das steht nicht in der Tabelle. Jetzt müssen Punkte her. Alleine schon deswegen, um zu vermeiden, dass wir in einen Negativstrudel geraten.“

 

Da Ahaus ebenfalls mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet ist, erwartet der Grillonen-Coach „ein Duell auf Augenhöhe“. Nicht die Qualität wird in dieser Partie den Ausschlag geben, sondern der größere Biss. Hemforth: „Das wird eine Frage des Willens.“ Der ehemalige Gymnasiallehrer zeigt sich, was die Trainingseindrücke der letzten Tage angeht, zuversichtlich. „Wir sind in Sachen Spielfluss jetzt besser drauf. Die Intensität im Training ist hoch, die Abläufe klappen wesentlich flüssiger als zu Beginn.“

 

Gerade beim Auftaktspiel wirkten die Grillonen wie versteinert, waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt, offenbarten zum Teil unerklärliche Fehlerquellen und erstarrten respektvoll vor dem Gegner. „Wir sind nicht gut gestartet, haben aber versucht, jetzt einige Baustellen zu beseitigen. Im letzten Jahr haben wir das erste Spiel gegen Höntrop gewonnen, das gab direkt Zuversicht, Schwung und Selbstvertrauen. Wir haben uns bestätigt gefühlt und eine gewisse Aufbruchstimmung gespürt. Jetzt sind wir in der neuen Liga erst einmal hinten dran, aber ich sehe bei meinen Spielerinnen keinen Knick in der Psyche.“

 

Das Spiel ist die Belohnung

 

Gerd Hemforth sagt das, was er den Mädels schon vor dem Start mit auf den Weg gegeben hat: „Sie sollen mit Riesenspaß in die Volleyball-Spiele gehen. Am Wochenende ist das Spiel die eigentliche Belohnung für die geleistete Trainingsarbeit unter der Woche. Wer hat schon Lust, die ganze Woche hart zu arbeiten, dann auswärts zu verlieren und mit langen Gesichtern zurück nach Gelsenkirchen zu fahren?“ Die Antwort schickt der Coach gleich hinterher: „Keiner.“

 

Mit Kathrin und Sabine Burczyk fällt das Schwestern-Duo bei den Grillonen für das Spiel in Ahaus aus privaten Gründen aus. Dafür rückt Neuzugang Denise Palowski erstmals in den TCG-Kader. „Wenn es der Spielverlauf zulässt, wird Denise auch einige Einsatzminuten bekommen. Versprechen kann ich nichts, aber es ist für sie erst einmal wichtig, dabei zu sein. Ich habe ja schon betont, dass wir in dieser Saison wirklich alle Spielerinnen brauchen“, sagt der Trainer.

 

Rückkehrerin Joelle Salumu war in den ersten Spielen bereits dabei und hat angedeutet, dass sie den Neuling weiterbringen kann. „Sie hat eine dynamische, vernünftige Sprungkraft, ist ein positiver Typ und ein Gewinn für uns“, streicht Hemforth heraus, „allerdings hat Joelle auch zwei Jahre nicht gespielt. Das merkt man schon am Selbstvertrauen. Zudem soll sie bei uns als Mittelblockerin auch im Angriff ihre Akzente setzen, was sie bei ihren letzten Klubs so nicht gespielt hat. Im Training kämpft sie sich von Woche zu Woche besser rein.“ Nicht nur für Salumu, sondern für das ganze Team gilt: Allmählich sollte der Knoten im Spiel platzen.

 

U20 teilweise erfolgreich

Am Samstag, den 19. September machten sich die Spielerinnen der 2.Oberliga Mannschaft spielbereit für das Spiel gegen SV Bayern Wuppertal und Rumelner TV.

 

Mit Enthusiasmus gingen sie in das erste Spiel gegen Wuppertal. (2:0)

 

Die Stimmung auf dem Feld war voller Energie. Mit präzise gespielten Angaben haben die Mädchen schon einige Punkte gemacht. Durch gute Annahmen konnten sie auch genaue Angriffe starten, welche die meisten Punkte machten.

Die Spielerinnen sprachen sich frühzeitig ab und gingen stets einzeln zum Ball. Das Gesamtbild der Mannschaft wirkte harmonisch.

Die Mädchen erkannten frühzeitig die Defizite Wuppertals und spielten immer wieder in die Lücken des Feldes.

Der erste Satz ging somit an TC Gelsenkirchen mit 25:15.

 

Vor dem zweiten Satz versammelten sich die Mädels einmal und besprachen den nächsten Satz,welche sie auch gewinnen wollten. Sie einigten sich darauf sich noch besser abzusprechen, noch lauter zu sein und die motivierte Stimmung auf dem Spielfeld zu halten.

Daraufhin klappte das Zusammenspielen auf dem Feld wie beim Training.

Die Abwehr funktionierte besser und viel schneller. Mit jedem Spielzug, den sie spielten, freuten sie sich umso mehr um den gewonnenen Punkt. Welche sich auch auf die Körpersprache der Spielerinnen auch aus wirkte. Sie zeigten sich selbstbewusster und ermutigten sich gegenseitig.

Aufgrund dessen gewann der TCG auch das erste Spiel. (25:17)

 

Und somit gingen sie volle Energie ins zweite Spiel gegen Rumelner TV.(1:2)

Die Mädchen ließen nicht nach und nutzten die Eigenfehler Rumelners zu ihren Vorteilen.

Die Angaben blieben stark,sowie die Annahme der Mädchen.Dies führte dazu, dass die Angriffe noch besser kamen. Womit sie auch diesen Satz gewonnen haben(25:09)

 

Im zweiten Satz jedoch kam es zum Hochmut. Die Motivation fiel und es wurden viele Eigenfehler gemacht.

Worauf es kein wirkliches Zusammenspiel gab.

Durch viele Missverständnisse hat sich die Abwehr deutlich verschlechtert.

Die Annahme-Fehler häuften sich dementsprechend immer mehr, sodass es auch zu keinen guten Angriffen kommen konnte, die der Mannschaft dazu verhelfen könnte Punkte zu machen.(21:25)

 

Vor dem dritten Satz bauten sich die Mädels wieder gegenseitig auf und versuchten als Mannschaft ihre Fähigkeiten auf dem Feld zu zeigen.

Die Annahme erfolgte deutlich besser als im zweiten Satz.

Die Spielerinnen bewegten sich auch schneller und versuchten die Lücken auf dem Spielfeld zu besetzen.

Jedoch verlor die Mannschaft ihre Motivation im dritten Satz, sobald das gegnerische Team mehrfach hintereinander Punkte erzielte.

 

Die 2. Oberliga Mannschaft funktionierte im dritten Satz nicht, wie in der Besprechung geplant und sehr viele Eigenfehler führten dann doch zur Niederlage. (11:15)

Alisa

TC Gelsenkirchen – Telekom Post SV Bielefeld 1:3 (23:25, 25:23, 24:26, 17:25)

Gresa Arifi (l.) und Jacqueline Wilim vom TC Gelsenkirchen versuchen alles, aber der Punkt geht im Volleyball-Oberligaduell an die Bielefelderinnen. Foto: WAZ

 

Gelsenkirchener Volleyballerinnen brauchen noch Zeit

 

Thomas Tartemann - WAZ

12.09.2020, 19:18

 

Gelsenkirchen  Aufsteiger TC Gelsenkirchen zeigt sich in der Oberliga zwar formverbessert, kassiert aber die zweite Niederlage im zweiten Spiel.

An dieses Bild müssen sich Spielerinnen und Fans erst gewöhnen. Zwei Spiele sind in der Volleyball-Oberliga absolviert, aber noch steht die Null bei den Grillonen. Nach dem sang- und klanglosen 0:3 zum Auftakt bei VoR Paderborn II zeigten sich die Gelsenkirchenerinnen zuhause in der Wildenbruchhalle gegen Telekom Post SV Bielefeld zwar verbessert, verloren aber am Ende erneut deutlich 1:3. Mit null Zählern kleben die Grillonen vorerst im Tabellenkeller der Oberliga fest.

Ähnlich wie zuletzt in Paderborn erwischte der Aufsteiger auch vor heimischem Publikum keinen guten Start. Im ersten Satz lagen Nadine Müller & Co. früh mit 0:6 im Hintertreffen. „Das darf einfach nicht passieren. So einen klaren Rückstand aufzuholen, kostet immer viel Energie. Meine Spielerinnen hatten teilweise gute Aktionen dabei, bevor dann wieder einfache Fehler hinzukamen. In den entscheidenden Situationen fehlt uns noch die Abgeklärtheit“, analysiert Trainer Gerd Hemforth.

Zwar kamen die Grillonen im ersten Satz zurück, glichen zum zwischenzeitlichen 21:21 aus, aber das bessere Ende hatten die Bielefelderinnen. Im zweiten Satz wirkten die TCG-Mädels griffiger und zielstrebiger. Der Lohn: Eine schnelle 6:1-Führung, die aber im weiteren Satzverlauf zusammenschmolz, bevor es im Endspurt doch noch zu einem 25:23 reichte. Nach dem Satz-Ausgleich folgte wieder ein Dämpfer.

Die Gastgeberinnen, die auf Kerstin Zagozen (erkrankt), Lena Moskopp (wegen Knieproblemen geschont) und Neuzugang Denise Palowski (private Gründe) verzichten mussten, gerieten mit 4:8 und 9:14 in Rückstand, kämpften sich zurück und kamen zum 24:24-Ausgleich. Wieder verbuchten die Bielefelderinnen die entscheidenden Punkte zum knappen Satzgewinn. Gerd Hemforth: „Es war ein intensives Spiel auf Augenhöhe. Die Bielefelderinnen hatten unsere Begegnung in Paderborn, bei der wir wirklich nichts auf die Kette bekommen haben, beobachtet. Sie mussten sich gegen uns richtig strecken. Für meine Mädels wäre ein Punkt absolut verdient gewesen.“

Im vierten Satz führten die Grillonen erst 6:4, gerieten dann 6:9 ins Hintertreffen und schoben sich wieder knapp 11:10 nach vorne. Vier Patzer und unglückliche Entscheidungen binnen weniger Sekunden ließen den Satz zugunsten der Ostwestfälinnen kippen. Bielefeld spielte die Führung eiskalt herunter und jubelte nach dem 25:17 ausgelassen: „Hier regiert der Post SV!“

Bei den Grillonen begannen sichtlich geknickt die Aufräumarbeiten. Das Netz wurde abgebaut, die Bälle eingesammelt, der Tisch der Corona-Beauftragten, die sämtliche Zuschauerdaten notierte und allen Besuchern Desinfektionsspray in die Hände sprühte, abgebaut. „Das ganze Drumherum hat funktioniert, alle Corona-Bestimmungen zu erfüllen, bedeutet eine Herausforderung, aber wir haben es zusammen gut gemeistert“, bilanzierte Gerd Hemforth, der mit einigen Helfern zweieinhalb Stunden vor Anpfiff in der Halle war, um alles vorzubereiten.

Was bislang noch nicht wunschgemäß funktioniert, ist das Ankommen in der höheren Spielklasse. „Wir haben einen kleinen Schritt gemacht“, sagt der Coach, „der Auftritt war deutlich besser als in der letzten Woche. Wir benötigen noch drei, vier Wochen, dann werden sich auch Erfolge einstellen. Bei uns muss eine gewisse Routine rein. Die Mädels müssen das in die Waagschale werfen, was sie können – und nicht die Highlights auspacken, die normalerweise nur funktionieren, wenn Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen.“

 

TCG: Ress, Gebauer, Arifi, Plura, Schneyer, Wilim, S. Burczyk, K. Burczyk, Müller, Rietz, Salumu, Moskopp.

 

Spieleindrücke gegen Post SV Bielefeld

Damen 2 mit Niederlage zum Saisonstart

VC Reken : TCG 2

3:0 , 25:16, 25:17, 25:18

 

Am Samstag, den 12. September machten sich die Spielerinnen der 2.Damenmannschaft spielbereit für das Spiel gegen Reken.

 

Voller Euphorie starteten sie den ersten Satz und führten anfangs mit 1:4 für TC Gelsenkirchen.

Trotz der Führung ließen die Mädchen nach und fingen an sehr viele Eigenfehler zu begehen.

Es erfolgten zwar einige gute Angaben, doch die schlechte Annahme der Mädchen führte dazu, dass nicht angegriffen werden konnte. Die Spielerinnen sprachen sich nicht ab und gingen teilweise zu zweit zum Ball. Das Gesamtbild der Mannschaft wirkte sehr chaotisch als eher harmonisch.

Die gegnerische Mannschaft erkannte frühzeitig dieses Defizit und spielte immer wieder in die Lücken auf dem Feld.

Der erste Satz ging somit an Reken mit 25:16.

 

Vor dem zweiten Satz ermutigten sich die Mädels gegenseitig und versuchten die erste Satzniederlage zu ignorieren. Sie einigten sich darauf sich besser abzusprechen, lauter zu sein  und motivierter auf dem Spielfeld aufzutreten.

Nichtsdestotrotz klappte das Zusammenspielen auf dem Feld nicht wie beim Training.

Die Abwehr funktionierte kaum und dies lag hauptsächlich daran, dass die Mädels sehr verunsichert wurden. Mit jedem Spielzug, den sie spielten wurden sie demotivierter und dies wirkte sich auch auf die Körpersprache der Spielerinnen aus. Sie traten nicht mehr selbstbewusst auf und hörten auf sich gegenseitig zu ermutigen. Die Annahme-Fehler häuften sich dementsprechend immer mehr, sodass es auch zu keinen guten Angriffen kam , die der Mannschaft dazu verhelfen könnten Punkte zu machen.(25:17)

Vor dem dritten Satz bauten sich die Mädels wieder gegenseitig auf und versuchten als Mannschaft ihre Fähigkeiten auf dem Feld zu zeigen.

Die Annahme erfolgte deutlich besser als im ersten Satz.

Die Spielerinnen bewegten sich schneller und versuchten die Lücken auf dem Spielfeld zu besetzen.

Auch im dritten Satz verlor die Mannschaft ihre Motivation sobald das gegnerische Team mehrfach hintereinander Punkte erzielte.

Die 2. Damenmannschaft funktionierte im dritten Satz nicht wie in der Besprechung geplant und sehr viele Eigenfehler führten zur Niederlage. (25:18)

 

Seyda

GRILLONEN ERHALTEN LEHRSTUNDE ZUM AUFTAKT

WAZ vom 8.9.2020

VoR Paderborn II – TC Gelsenkirchen 3:0

 

GELSENKIRCHEN.  Der TC Gelsenkirchen kassiert eine 0:3-Niederlage bei VoR Paderborn II. „Wir waren zu Beginn in Schockstarre“, sagt TC-Trainer Gerd Hemforth.

Die erste Euphorie der Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen hat einen kräftigen Dämpfer erlitten. Zum Auftakt in der Oberliga gab es für den Aufsteiger eine deftige Abfuhr bei der Zweitvertretung des VoR Padernorn. Die Grillonen, die in der letzten Spielzeit nur eine Liga-Begegnung knapp verloren hatten, kassierten eine 0:3-Pleite.

 

Dabei war Trainer Gerd Hemforth kurz vor Spielbeginn noch zuversichtlich. „Wir hatten keine Probleme bei der Anreise, haben eine schöne Umkleidekabine vorgefunden und uns gut eingespielt. Das sah alles positiv aus, doch als das Spiel anfing, waren alle in Schockstarre.“

 

Die Grillonen bekamen die Bälle nur so um die Ohren und lagen zwischenzeitlich 0:12 zurück. „Ich habe früh eine Auszeit genommen, um dadurch wachzurütteln und vielleicht ein Break herbeizuführen. Aber das hat alles nichts genutzt. Wir waren unbeweglich und im Kopf blockiert“, stellte der Coach fest.

 

Kaninchen vor der Schlange

 

Hemforth steckte mit seinem neuen Co-Trainer Tim Boer, der selbst bei VV Humann Essen aktiv Volleyball spielt, die Köpfe zusammen. „Wir konnten machen, was wir wollten: Es blieb alles ohne Erfolg“, so Hemforth, der feststellte: „Das hat gewirkt, als würde das Kaninchen vor der Schlange erstarren. Selbst nach Wechseln sind wir nicht richtig in Tritt gekommen. Es hat nichts funktioniert, es gab eine komplette Blockade.“

 

Der erste Satz ging mit 25:6 an die Gastgeberinnen.„Im zweiten Satz haben wir uns etwas bekrabbelt“, meinte Gerd Hemforth, „da sind wir annähernd an unsere Normalform herangekommen. Zwischenzeitlich lagen wir mit 12:8 vorne, das wirkte dann schon alles etwas griffiger.“
Satz kippt doch noch

 

Doch dann kippte auch dieser Satz, die Grillonen gerieten nach einem Paderborner Lauf mit 12:19 in Rückstand und mussten den Satz mit 21:25 abgeben. „Wir hatten wieder eine Phase, in der nichts klappte“, sagte der TCG-Trainer.
Im letzten Satz hielt der Aufsteiger ordentlich dagegen, verbuchte einige Punkte. „Es ging lange hin und her, bis Paderborn auf drei Punkte davon zog. Das konnten wir dann nicht mehr aufholen. Wenn man alle Netzfehler und die nicht optimalen Bälle, die wir gespielt haben, zusammenzählt, dann kommt man sicherlich auf zwei verschenkte Sätze. Irgendwann geht es natürlich an die Psyche, dann beginnt das Kopfkino und die Mädels fangen an, zu grübeln. Wir haben zum Auftakt Lehrgeld bezahlt, aber das ist unter dem Strich kein Beinbruch. Die Saison ist noch lang. Wir werden unsere Punkte machen“, zeigt sich der Grillonen-Coach zuversichtlich.
Analyse auf der Rückfahrt

Schon auf der Rückfahrt gingen die TCG-Spielerinnen im Bus in die Analyse, um die deutliche Niederlage sachlich aufzuarbeiten. Für sie ist die Erfahrung neu. In den vergangenen zwei Jahren eilte das Team von Erfolg zu Erfolg.

 

„Die Mädels haben selbst erkannt, woran es lag. Es gab keine Schuldzuweisungen. Wir sind insgesamt zu ängstlich, zu respektvoll aufgetreten. Heute werden wir das Ganze noch mal analysieren.“ Und dann? „Schütteln wir uns und bereiten uns auf das Samstagspiel gegen Bielefeld in eigener Halle vor. Wir stellen uns jetzt bestimmt nicht hin und sagen: Wir können nichts. Es geht darum, an kleinen Stellschrauben zu drehen und es besser zu machen“, stellt Gerd Hemforth fest.

 


Sätze: (25:6, 25:21, 25:19)
TC Gelsenkirchen: Zagozen, Wilim, Müller, Gebauer, Schneyer, Salumu, K. Burczyk, Moskopp, Ress, Arifi, Plura, Rietz

DAS ABENTEUER OBERLIGA BEGINNT

WAZ vom 4.9.2020

 

GELSENKIRCHEN.  Nach etlichen Trainingseinheiten und zwei Testspielen wird es nun wieder ernst für die Grillonen.

Die Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen verbringen fast den kompletten Sonntag gemeinsam. Um 9 Uhr treffen sich Kapitänin Sarah Plura & Co. zur Abfahrt in Gelsenkirchen, anschließend geht es per Bus ins rund 150 Kilometer entfernte Paderborn, wo ab 12.30 Uhr das erste Oberliga-Punktspiel beim neuformierten Team des VoR Paderborn II ansteht. „Wir sind dann am späten Nachmittag wieder zurück“, sagt TCG-Trainer Gerd Hemforth. Der ehemalige Gymnasiallehrer hofft darauf, dass die Rückreise nicht mit leeren Händen stattfindet.

 

Im Vergleich zur vergangenen Verbandsliga-Spielzeit, in der die Grillonen den Gegnerinnen die Bälle nur so um die Ohren knallten und sich mit zwölf Punkten Vorsprung auf den TB Höntrop souverän den ersten Platz sicherten, sind die Vorzeichen jetzt anders. „Wir werden nicht so durch die Liga marschieren“, sagt Gerd Hemforth. „Das wird für uns ein großes Abenteuer. Einige Vereine, wie etwa Gladbeck, Bottrop/Borbeck oder Datteln, kennen wir. Andere sind für uns absolutes Neuland.“

Dazu zählt auch die Paderborner Zweitvertretung, die nach dem Corona-Break im Juni wieder das Training aufgenommen hat und ähnlich wie die Grillonen auch eine Beachvolleyball-Anlage zusätzlich zum Hallentraining nutzen konnten. Vorteile dürfen in Sachen Trainings-Intensität also weder die Ostwestfalen-Mädels noch das TCG-Team haben. „Was die Wettkampfpraxis angeht, hätten ich mir für meine Mannschaft das eine oder andere Spiel mehr gewünscht“, stellt der Grillonen-Trainer fest. In zwei Vorbereitungspartien gab es eine knappe Niederlage gegen den TB Oberhausen-Osterfeld und ein 2:2-Remis gegen den TV Gladbeck II. „Im Training konnten wir unser Programm durchziehen, aber was das Spielerische angeht, fehlen uns einige Begegnungen“, sagt Gerd Hemforth.

 

Grillonen gleich gegen starken Gegner

 

Der TCG-Trainer ordnet Paderborn als Mannschaft „aus dem oberen Regal“ ein und findet den zu erwartenden harten Auftakt durchaus positiv. „Mir ist das lieber, gleich gegen einen starken Gegner zu spielen, weil man dann direkt weiß, wie der Hase läuft. Die Mädels sollen es genießen, dass wir den Aufstieg geschafft haben. In der Oberliga anzutreten, bedeutet für uns nach zwei Jahren harter Arbeit auch eine Art Belohnung. Aber alle müssen natürlich richtig einordnen können, dass es mehr Rückschläge geben wird als zuletzt. Wir haben in den vergangenen zwei Spielzeiten insgesamt nur vier Spiele verloren. Jetzt wird es auch mal Nackenschläge geben. In so einem Fall muss man schnell aufstehen und weitermachen.“

 

Insgesamt 14 Spielerinnen umfasst der Kader des TC Gelsenkirchen für die Saison 2020/21. Mit Joelle Salumu (zuletzt vereinslos) und Denise Palowski (MTV Union Hamborn) sind zwei externe Zugänge dabei. Wobei der Begriff „neu“ bei Joelle Salumu relativ ist. „Joelle hat im Alter von zehn Jahren bei mir mit dem Volleyball angefangen, war dann in Herne und Gladbeck, bevor sie zu uns zurückgekehrt ist“, schildert Gerd Hemforth.

 

Die Mittelangreiferin wird gegen Paderborn bereits zum Spieltagskader der Grillonen zählen, während sich Außenangreiferin Denise Pawlowski wohl noch etwas gedulden muss. „Das“, betont der Coach, „ist aber kein Beinbruch. Wir brauchen jede Spielerin. Unser Ziel ist es, nicht in Abstiegsgefahr zu geraten. Platz fünf oder sechs sollte für uns machbar sein.“

 

Die große Ungewissheit hat ein Ende - Aufstieg perfekt

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